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PV mit Batteriespeicher

Ohne Speicher fließen 60 – 70 % Ihres Solarstroms ins Netz zum Vergütungspreis. Mit Speicher steigt Ihr Eigenverbrauch auf 60 – 75 % — und Sie sparen deutlich mehr.

Warum ein Speicher

Die Sonne scheint tagsüber, gebraucht wird der Strom oft abends: Kochen, TV, Waschmaschine, Beleuchtung. Ohne Speicher wird der Tag-Überschuss ins Netz eingespeist (Vergütung 7,10 ct/kWh) und abends teurer Netzstrom nachgekauft (35 – 40 ct/kWh). Der Speicher verschiebt die Solar-Energie in die Verbrauchszeit.

Wie groß der Speicher sein sollte

PV-AnlageEmpfohlener SpeicherGrund
4 – 6 kWp4 – 6 kWhAusreichend für 4-Personen-Haushalt ohne E-Auto
6 – 10 kWp6 – 10 kWhGuter Autarkie-Grad, moderate Kosten
10 – 15 kWp mit E-Auto10 – 15 kWhAbend-Laden aus dem Speicher möglich
15+ kWp mit Wärmepumpe15 – 20 kWhWärmepumpe morgens/abends abpuffern

Faustregel: Speicher = 1 kWh pro kWp PV-Leistung. Größere Speicher lohnen selten, weil der Marginal-Ertrag steil fällt.

Preise 2026

Amortisationsrechnung

10-kWh-Speicher für 8.000 €. Jährliche Mehr-Ersparnis durch Eigenverbrauchssteigerung: 350 – 550 €. Amortisation: 15 – 22 Jahre. Bei steigenden Strompreisen deutlich schneller.

Notstrom-Fähigkeit

Achten Sie auf echte Notstrom-Funktion (Backup-Box): Bei Netzausfall speist der Speicher weiter in ausgewählte Räume/Steckdosen. Aufpreis 800 – 1.500 €. Ohne diese Funktion schaltet die Anlage bei Blackout ab — auch der Speicher.

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