PV mit Wärmepumpe: die perfekte Kombi
Wärmepumpe braucht viel Strom, PV liefert viel Strom. Ideal kombiniert produzieren Sie 30 – 50 % des WP-Verbrauchs selbst und werden fast heizkostenfrei.
Warum die Kombination so stark ist
Eine Wärmepumpe verbraucht in einem EFH etwa 4.500 kWh Strom pro Jahr. Eine 10-kWp-PV-Anlage produziert 9.500 – 10.500 kWh — davon direkt für die WP: 30 – 50 %.
SG-Ready-Schnittstelle
Moderne Wärmepumpen haben eine SG-Ready-Schnittstelle. Bei PV-Überschuss meldet die PV-Steuerung: „Strom vorhanden" — die WP fährt dann die Vorlauftemperatur bewusst höher (55 °C statt 45 °C) und lädt den Pufferspeicher voll. Diese Wärme steht abends noch zur Verfügung — quasi eine thermische Batterie ohne Batterie-Kosten.
Ideale Auslegung EFH 140 m²
| Komponente | Empfehlung |
|---|---|
| PV-Leistung | 10 – 12 kWp |
| Ausrichtung | Süd oder Ost-West-Split |
| Batteriespeicher | 8 – 12 kWh nutzbar |
| Pufferspeicher (thermisch) | 500 – 800 Liter |
| Wärmepumpen-Leistung | 6 – 10 kW thermisch |
Zähler richtig setzen
Für den Wärmepumpen-Sonderstromtarif brauchen Sie einen separaten Zähler. Achten Sie darauf, dass PV, Speicher und WP vor diesem Zähler verkabelt sind — sonst zahlen Sie den PV-Strom für die WP zum Netzpreis, obwohl er von Ihrem Dach kommt.
Amortisation Gesamt-System
PV 10 kWp: 14.000 € + Speicher 8 kWh: 6.500 € + WP (Sole-Wasser): 32.000 € nach BAFA-Zuschuss. Netto rund 40.000 € gesamt. Gegenüber Gasheizung + Netzstrom: 2.400 – 3.800 € Ersparnis pro Jahr. Amortisation: 11 – 16 Jahre, danach viele Jahrzehnte lang praktisch heizkostenfrei.
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